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Wirtschaftsnachrichten

Bundesbank-Umfrage - Corona-Pandemie nagt am Einkommen der Haushalte

The skyline with its financial district is photographed during sunset as the spread of the coronavirus disease (COVID-19) continues in Frankfurt, Germany, November 1, 2020, REUTERS/Kai Pfaffenbach

Frankfurt (Reuters) - Die Corona-Krise hat laut einer Umfrage der Bundesbank die finzanzielle Lage eines großen Teils der deutschen Haushalte verschlechtert.

Mehr als 40 Prozent der befragten Privathaushalte berichteten über Einkommensverluste oder sonstige finanzielle Einbußen aufgrund der Virus-Pandemie oder der damit verknüpften Eindämmungsmaßnahmen, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Online-Umfrage der Bundesbank vom Mai hervorgeht. Beschäftigte seien dabei mit einem Anteil von 46 Prozent stärker betroffen als etwa Rentner und Pensionäre.

Der Umfrage zufolge gingen 40 Prozent der Befragten davon aus, dass ihr monatliches Nettoeinkommen in den nächsten zwölf Monaten um durchschnittlich mehr als 500 Euro schrumpfen wird. Acht Prozent erwarteten dagegen keine Veränderung. 52 Prozent rechneten dagegen mit einem Anstieg um im Schnitt 290 Euro. Dies seien vor allem Angestellte sowie und Rentner und Pensionäre gewesen, die davon ausgingen, ihren Job auch in der Corona-Krise zu behalten oder ihre Rente weiter zu beziehen.

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