December 18, 2017 / 11:38 AM / 4 months ago

Bundesbank - Anteil der Zombie-Firmen in Deutschland niedrig

Frankfurt (Reuters) - Die Zahl der Zombie-Firmen in Deutschland ist laut einer Untersuchung der Bundesbank gering.

A worker stands in front of a display during a preview day at the German Bundesbank Money Museum prior to its December 17 public opening in Frankfurt, Germany, December 15, 2016. Picture taken December 15, 2016. REUTERS/Ralph Orlowski

Ihr Anteil an den Firmen habe im Jahr 2015 lediglich bei 2,2 Prozent gelegen, nach 1,4 Prozent im Jahr 2007, teilte die Bundesbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht Dezember mit. Im Jahr 2000 habe ihr Anteil 1,7 Prozent betragen. Unternehmen werden “Zombie”-Firmen genannt, wenn sie weiterbestehen, obwohl ihre operativen Einnahmen auf mittlere Sicht zu gering sind, um wichtige Aufwandsposten zu finanzieren. Eine Definition besagt, dass der Cashflow einer Firma über drei Jahre hinweg ununterbrochen negativ sein muss, um als Zombie-Unternehmen bezeichnet zu werden.

Der Anteil derartiger Firmen sei im Jahr 2015 ähnlich gering gewesen wie in früheren Aufschwungphasen, erklärte die Bundesbank: “Aufgrund ihrer geringen Bedeutung dürften von Zombie-Unternehmen aktuell keine spürbar dämpfenden Effekte auf das Produktivitäts- und Wirtschaftswachstum in Deutschland ausgehen.” Zudem habe ihr Gewicht im aktuellen Niedrigzinsumfeld nicht zugenommen. Nach Einschätzung der Bundesbank steht dieses Ergebnis auch damit im Einklang, dass der deutsche Unternehmenssektor seit mehreren Jahren in überwiegend guter Verfassung sei.

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