October 11, 2010 / 1:18 PM / 9 years ago

Rettungsschacht in chilenischem Bergwerk fertiggestellt

Bergungsarbeiter bei Schweissarbeiten an einer Stahlröhre für den Rettungsschacht, der für 33 in der chilenischen San-Jose-Mine verschütteten Minenarbeiter gebohrt wurde, am 11. Oktober 2010. REUTERS/Stringer

Copiapo (Reuters) - Der Schacht für die Rettung von 33 verschütteten Bergleuten in Chile ist am Montag fertiggestellt worden.

Rettungsmannschaften verstärkten nach Angaben der Regierung den Tunnel mit Metallröhren, um ein Abbröckeln von Gestein zu verhindern. Die seit zwei Monaten verschütteten Männer sollen am Mittwoch in speziellen Rettungskapseln aus mehr als 600 Metern Tiefe an die Erdoberfläche geholt werden. Zuvor sollen die Behälter noch erprobt werden.

Nach offiziellen Angaben soll ein zweiter Rettungstunnel weitergegraben werden - für den Fall, dass die bevorstehende Aktion scheitert. Die Bergleute sind seit dem 5. August in der Gold- und Kupfermine im Norden Chiles eingeschlossen. Die Kapseln sind nur wenig breiter als die Schultern eines Mannes. Geplant ist, den Arbeitern gleich nach der Rettung verdunkelte Brillen zu geben, um nach Wochen in dem schlecht beleuchteten Stollen ihr Augenlicht nicht zu gefährden. Trotz Hautinfektionen sind die Bergleute nach Darstellung der Regierung insgesamt bei guter Gesundheit.

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