August 8, 2018 / 6:34 AM / 4 months ago

Chinas Soja-Importe brechen nach Hamsterkäufen vor Zöllen ein

An employee picks out bad beans from a pile of soybeans at a supermarket in Wuhan, Hubei province April 14, 2014. Chinese importers have defaulted on at least 500,000 tonnes of U.S. and Brazilian soybean cargoes worth around $300 million, the biggest in a decade, as buyers struggle to get credit amid losses in processing beans. REUTERS/Stringer (CHINA - Tags: BUSINESS COMMODITIES FOOD) CHINA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN CHINA

Peking (Reuters) - Die chinesischen Sojabohnen-Importe sind deutlich zurückgegangen nachdem Käufer angesichts des Handelsstreits mit den USA Vorräte aufgebaut haben.

Die Einfuhren im Juli lagen mit acht Millionen Tonnen mehr als acht Prozent niedriger als im Vormonat, teilte die chinesische Zollbehörde am Mittwoch mit. Experten erwarten, dass der weltgrößte Sojabohnen-Importeur seine Einfuhren noch weiter drosselt.

China hatte im Rahmen des Handelskonflikts mit den USA am 6. Juli Zölle von 25 Prozent unter anderem auf amerikanische Sojabohnen eingeführt. Diese sind der größte Agrarexport der US-Landwirtschaft nach China mit einem Volumen von 32,9 Millionen Tonnen und einem Wert von 12,3 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr - ein Viertel der Ernte wird nach China verschifft. Die chinesischen Zölle treffen damit wenige Monate vor der Kongresswahl ländliche Hochburgen von Trumps Republikanern.

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