August 4, 2013 / 10:24 AM / 6 years ago

Chinas Dienstleistungssektor gewinnt an Schwung

A worker prepares the last piece of steel during the topping out ceremony at the Shanghai Tower, which is undergoing construction, at the financial district of Pudong in Shanghai August 3, 2013. The 632 metres (2,073 ft) high Shanghai Tower, which is scheduled to finish construction by the end of 2014, will be the tallest skyscraper in China and the second tallest in the world. REUTERS/Carlos Barria (CHINA - Tags: CITYSCAPE BUSINESS) - RTX1292F

Peking (Reuters) - Nach den Industrie-Betrieben gewinnen auch die Dienstleister in China wieder an Schwung.

Der offizielle Einkaufsmanagerindex stieg im Juli auf 54,1 Punkte von 53,9 Zählern im Vormonat, wie die nationale Statistikbehörde am Samstag mitteilte. Damit blieb das Barometer über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. “Die Daten deuten insgesamt auf einen guten Start der Wirtschaft in das zweite Halbjahr”, sagte der Vizechef der Chinesischen Vereinigung für Logistik und Einkauf, Cai Jin, die die Umfrage erstellt. Auch die chinesische Industrie war zuletzt wieder etwas schneller gewachsen.

Dass der Auftragsindex oberhalb 50 Punkten geblieben sei, stelle eine gute Grundlage dar für die Nachfrage und damit für stabiles Wachstum, erklärte Cai. Es gebe zwar noch immer Probleme. China habe aber die Voraussetzungen, um eine stabile Wirtschaftsentwicklung zu gewährleisten. Das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft hatte sich im ersten Halbjahr überraschend abgekühlt. Dies führte im Ausland zu Sorgen, dass China als Konjunkturlokomotive für die Weltwirtschaft an Kraft verliert.

Mit Maßnahmen zur Feinabstimmung versucht die kommunistische Regierung, einer allzu starken Abkühlung entgegenzusteuern. So griff sie kleineren Firmen unter anderem mit Steuererleichterungen unter die Arme und baute bürokratische Hürden im Außenhandel ab. Die Führung in Peking kündigte in der vergangenen Woche an, stabiles Wirtschaftswachstum sicherzustellen, während die Reformen fortgesetzt werden sollen. Der Exportweltmeister will den Binnenkonsum in dem Milliardenvolk zum wichtigsten Wachstumstreiber machen.

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