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China - Reise des Militärchefs von Simbabwe war normaler Besuch
15. November 2017 / 09:38 / in 6 Tagen

China - Reise des Militärchefs von Simbabwe war normaler Besuch

Peking (Reuters) - Chinas Regierung sieht keinen Zusammenhang zwischen dem Besuch des Militärchefs von Simbabwe in Peking vorige Woche und den jüngsten Ereignissen in dem südafrikanischen Land.

Chinese Minister of National Defense General Chang Wanquan attends the Defense Ministers meeting of the Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) at Clark Field in Pampanga province, north of Manila, Philippines October 24, 2017. REUTERS/Dondi Tawatao

Die Visite von General Constantino Chiwenga beim chinesischen Verteidigungsminister Chang Wanquan sei ein normaler militärischer Austausch gewesen, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums am Mittwoch. Als mit Simbabwe befreundetes Land beobachte China die dortigen Entwicklungen genau. “Wir hoffen, dass die relevanten Parteien angemessen mit ihren internen Angelegenheiten umgehen.” Für weitere Fragen zum Besuch des Generals verwies der Sprecher an das chinesische Verteidigungsministeriums, das sich zunächst aber nicht äußerte.

In Simbabwe übernahm das Militär nach eigenen Angaben die Macht. Ziel sei es, gegen “Kriminelle” im Umfeld von Präsident Robert Mugabe vorzugehen, sagte Generalmajor SB Moyo im nationalen Fernsehen. Chiwenga hatte der Regierung zuvor mit der Intervention des Militärs gedroht. Die Partei von Mugabe warf ihm daraufhin Verrat vor.

China engagiert sich in vielen afrikanischen Ländern und ist mit dem rohstoffreichen Simbabwe wirtschaftlich sowie diplomatisch eng verbunden. Im August hatte die Regierung in Harare mitgeteilt, dass eine chinesische Firma bis zu zwei Milliarden Dollar in die Zimbabwe Iron and Steel Company (Zisco) investieren will, die beim Zusammenbruch der simbabwischen Wirtschaft 2008 ihre Produktion einstellen musste. China legte im selben Jahr bei den UN ein Veto gegen eine Resolution ein, die ein Waffenembargo gegen das Land sowie Sanktionen gegen Mugabe und 13 weiteren Personen enthielt.

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