February 11, 2019 / 8:47 AM / 2 months ago

USA und China zum Start neuer Handelsgespräche optimistisch

The Chinese and U.S. national flags are seen before the start of a Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons (NPT) conference with the UN Security Council's five permanent members (P5) China, France, Russia, Britain, and U.S., in Beijing, China, January 30, 2019. REUTERS/Thomas Peter/Pool

Peking (Reuters) - Zu Beginn einer neuen Gesprächsrunde im Handelsstreit demonstrieren die USA und China Zuversicht.

US-Präsident Donald Trumps Beraterin Kellyanne Conway sagte am Montag dem Sender Fox News, es sehe “absolut” nach einer Annäherung beider Seiten aus. Zuvor hatte sich bereits eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums hoffnungsvoll geäußert, dass bei den Verhandlungen in Peking gute Ergebnisse erreicht werden können. Die Gespräche starteten zunächst auf untergeordneter Ebene. Die US-Delegation wurde vom stellvertretenden Handelsbeauftragten Jeffrey Gerrish angeführt. Am Donnerstag und Freitag sollen dann dessen Chef Robert Lighthizer und US-Finanzminister Steven Mnuchin dazustoßen.

Conway sagte, ein baldiges Treffen Trumps mit Chinas Staatschef Xi Jinping sei möglich. Zuletzt hatte Trump noch betont, dass er mit Xi nicht vor Ende des Burgfriedens Anfang März zusammenkommen wolle, den die beiden Präsidenten vereinbart hatten. Die USA und China haben sich Anfang Dezember 90 Tage Zeit gegeben, um eine Lösung für ihre Handelsstreitigkeiten zu finden. Die Frist läuft zu Beginn nächsten Monats ab. Gibt es bis dahin keine Einigung, hat Trump mit einer weiteren Erhöhung der Abgaben auf viele chinesische Importe gedroht.

Trump stört sich am hohen Defizit seines Landes im Warenaustausch mit China und wirft der Volksrepublik unfaire Handelspraktiken sowie Diebstahl geistigen Eigentums vor. China weist die Anschuldigungen zurück. Beide Seiten haben sich in dem seit Monaten schwelenden Streit, der die Weltwirtschaft belastet, bereits mit hohen Strafzöllen überzogen. Zuletzt hatte es Ende Januar Gespräche in Washington gegeben.

Auch das Defizit im Handel mit Deutschland ist Trump ein Dorn im Auge. Dieses blieb im vergangenen Jahr hoch, wie der Nachrichtenagentur Reuters vorliegende Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen. Demzufolge übertrafen die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten die Importe von dort um rund 49 Milliarden Euro. Ein so großes Plus erzielt Deutschland im Warenaustausch mit keinem anderen Land der Welt.

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