August 6, 2018 / 6:26 AM / 9 days ago

Chinas Staatspresse greift Trumps Handelspolitik ungewöhnlich scharf an

Shanghai (Reuters) - Chinas Staatspresse hat die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump ungewöhnlich direkt angegriffen.

Copies of Taiwanese daily newspaper Liberty Times, with its frontpage on the inauguration of U.S. President Donald Trump, are seen a printing house in Taipei, Taiwan January 21, 2017. REUTERS/Tyrone Siu

Die USA hätten den internationalen Handel zu einem Nullsummenspiel gemacht, hieß es am Montag in einem Kommentar in dem Sprachrohr der regierenden Kommunistischen Partei, der “People’s Daily”. Ein Land zu regieren sei nicht mit der Führung eines Unternehmens zu vergleichen. Trumps Handlungen gefährdeten die Glaubwürdigkeit der USA. Trump spiele in einem von ihm selbst sorgfältig inszenierten Betrugsdrama. Sein Wunsch nach Mitspielern sei “Wunschdenken”.

Erst am Wochenende hatten sich die beiden Länder erneut einen Schlagabtausch geliefert. China warf den USA Erpressung vor, die aber keinen Erfolg haben werde. Trump twitterte, seine handelspolitische Strategie mit Strafzöllen sei weitaus erfolgreicher als erwartet. Beide Länder zeigten sich aber zugleich gesprächsbereit.

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