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Unternehmensnachrichten

RAG will umstrittene Vergütung an Beiräte nicht mehr zahlen

Düsseldorf (Reuters) - Der Kohlekonzern RAG beendet die wegen ihrer Höhe umstrittene Bezahlung von Mitgliedern seines Regionalbeirats.

Die nordrhein-westfälische Landtagspräsidentin Regina van Dinther (CDU) und ihr Stellvertreter Edgar Moron (SPD) hatten als Beiräte für zwei Sitzungen im Jahr 30.000 Euro sowie 22.500 Euro Grundvergütung erhalten. Der Bund der Steuerzahler hatte die Zahlungen als nicht angemessen kritisiert.

“Auch wenn das Unternehmen die Grundvergütung grundsätzlich für angemessen hält, soll diese mit sofortiger Wirkung eingestellt werden”, teilte die RAG am Montag mit. Dies geschehe “vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Diskussion und der öffentlichen Wahrnehmung”. Ein Sitzungsgeld von 200 Euro solle es aber auch weiterhin geben. Die RAG verteidigte zugleich die Zahlungen. Die Grundvergütung sei auch für den “Vor- und Nachbereitungsaufwand und die Beschäftigung mit den Aufgaben und Geschäftsfeldern” gezahlt worden. Ihre Höhe orientiere sich an “vergleichbaren Institutionen”.

Unter dem Dach der RAG ist der subventionierte deutsche Steinkohlebergbau gebündelt. Der Beirat, dem auch zahlreiche Oberbürgermeister und ein weiterer CDU-Landtagsabgeordneter angehören, war im April 2008 eingerichtet worden. Die Grundvergütung für einfache Mitglieder lag bei 15.000 Euro. Der Beirat soll die Folgen des Bergbaus für die Region erörtern.

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