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Unternehmensnachrichten

Samsung erringt in Australien seltenen Sieg über Apple

München/Sydney (Reuters) - In dem erbitterten Streit mit Apple über das Design ihrer Tablet-Computer hat Samsung in Australien einen seltenen Sieg errungen.

Ein Gericht hob dort am Mittwoch eine einstweilige Verfügung gegen den Verkauf des Samsung Galaxy Tab 10.1 auf. Allerdings dürfe Samsung seine Geräte erst ab Freitagnachmittag in die Regale legen, hieß es. Solange hat Apple noch Zeit, bei der nächsten Instanz gegen die Entscheidung vorzugehen.

“Wir glauben, dass der Entscheid klar belegt, dass die Ansprüche von Apple substanzlos sind”, teilte Samsung mit. In Kürze werde verkündet, wann der Verkauf der Galaxy Tablets in Australien starten werde. Die Freigabe könnte den Asiaten vor Ort noch einen Teil des Weihnachtsgeschäfts retten.

Apple stemmt sich rund um den Globus mit aller Macht gegen die Einführung des Konkurrenzgeräts. In Deutschland beantragte der US-Konzern vor dem Landgericht Düsseldorf eine einstweilige Verfügung gegen das veränderte Modell für den deutschen Markt, wie ein Justizsprecher am Mittwoch bestätigte. Die erste Version des Galaxy Tab 10.1 durften die Koreaner vorerst nicht in Deutschland verkaufen, da das Gericht die Schutzrechte von Apple verletzt sah. Samsung änderte daraufhin das Aussehen des Geräts und nannte es Galaxy Tab 10.1N. Auch gegen diesen Rechner geht Apple nun vor. Für den 22. Dezember setzte das Landgericht einen Anhörungstermin an, eine Entscheidung fällt erst im kommenden Jahr.

Den Galaxy-Modellen des größten Elektronikkonzerns der Welt wird zugetraut, dem iPad ernsthaft Marktanteile abzujagen. Bislang dominiert Apple den Markt für die Flachrechner, allerdings sind mittlerweile auch die deutlich billigeren Geräte von Amazon stark im Kommen.

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