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Unternehmensnachrichten

Kreise - Abwärtstrend im Güterverkehr der Bahn ungebrochen

Berlin (Reuters) - Bei der Bahn schrumpfen im Zuge der schwächelnden Wirtschaft die Gütermengen weiter.

Zwischen Juli 2011 und Juli 2012 sei die Verkehrsleistung der Güterbahn in Deutschland um knapp fünf Prozent zurückgegangen, sagten mit den Zahlen Vertraute am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Güterbahn ist seit längerem das Sorgenkind der Deutschen Bahn und einer der Gründe, warum der Konzern seine Umsatzprognose für 2012 um rund eine Milliarde Euro auf 39 Milliarden Euro gekürzt hat. Auf der anderen Seite profitiert der Personenverkehr unter anderem von hohen Spritpreisen: Den Angaben zufolge legte die Verkehrsleistung - also Passagierzahl kombiniert mit gefahrenen Kilometern - um rund fünf Prozent im Fernverkehr zu. Dies wirkt sich unmittelbar auf das Ergebnis aus, da den besser besetzten Zügen praktisch keine höheren Ausgaben gegenüber stehen.

Der Konzern insgesamt will 2012 so weiter einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 2,75 Milliarden Euro erzielen. Die Güterbahn soll trotz der Krise leicht schwarze Zahlen schreiben. Die Wende wird den Planungen zufolge in der Sparte im vierten Quartal eintreten, wenn Spar- und Effizienzprogramme wirken sollen. Unter anderem bei der Instandhaltung der Güterwagen spart das Unternehmen. Rund 4000 der insgesamt gut 100.000 Waggons sollen den Angaben aus Unternehmenskreisen zufolge inzwischen verschrottet oder verkauft worden sein.

Ein Sprecher der Bahn lehnte eine Stellungnahme ab und sagte, das Unternehmen äußere sich nicht zu internen Zahlen.

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