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Unternehmensnachrichten

Sixt-Chef fordert Subventionen für Wasserstoff-Tankstellen-Netz

Berlin (Reuters) - Der Chef von Deutschlands größtem Autovermieter Sixt, Erich Sixt, fordert Subventionen für den Aufbau eines deutschen Wasserstoff-Tankstellen-Netzes.

Sixt sagte der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (F.A.S.): “Die Politik muss sich endlich durchringen und eine bestimmte Technologe intensiv fördern.” Es gebe zu wenige Wasserstoff-Tankstellen: “Wir brauchen mehr finanzielle Förderung.” Und: “Der Wandel geht nur mit Subventionen.” Wenn das Netz vorhanden sei, “verkaufen sich auch Wasserstoffautos besser.”

Von Elektroautos hält Sixt wenig: “Ich glaube nicht an Elektroautos. Es gibt gerade einen ziemlichen Hype um diese Fahrzeuge.” Für Sixt-Kunden würden sie aber nicht in Frage kommen, da sie nur eine Reichweite von etwa 100 Kilometern haben. “Sixt-Kunden fahren aber am Tag etwa 300 Kilometer.”

Sixt rechnet für dieses Jahr wegen des Konjunkturabschwungs mit einem geringeren Gewinn für sein Unternehmen. Nun werde Sixt deshalb “das Auslandsgeschäft forcieren”. So solle zum Beispiel das Angebot in Australien deutlich erweitert werden. “Dort haben wir erst 1000 Autos. Es könnten 10.000 sein.”

Zudem kündigte Sixt für europäische Städte ein Carsharing-Angebot an. Nach dem Start in Berlin werde als nächstes das Angebot in Paris aufgebaut, so Erich Sixt. Dann in London, Madrid und Rom.

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