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Unternehmensnachrichten

Adidas - Anleihe statt Staatskredit war nicht machbar

The Adidas logo is pictured during celebrations for German sports apparel maker Adidas' 70th anniversary at the company's headquarters in Herzogenaurach, Germany, August 9, 2019. REUTERS/Andreas Gebert

München (Reuters) - Adidas hat in der Coronakrise vergeblich versucht, sich über eine Anleihe am Kapitalmarkt Geld zu verschaffen.

Eine Anleihe sei nicht machbar gewesen, sagte der Vorstandschef des weltweit zweitgrößten Sportartikelherstellers, Kasper Rorsted, am Montag in Herzogenaurach. Stattdessen besorgte sich Adidas einen drei Milliarden Euro schweren Überbrückungskredit, zu dem allein die Staatsbank KfW 2,4 Milliarden beisteuerte. “Kein Zweifel, wir brauchten den Kredit”, räumte Rorsted mit Blick auf die milliardenschweren Mittelabflüsse angesichts der Umsatzeinbrüche ein.

Adidas hat kein Kreditrating, das Investoren Vertrauen in die Finanzkraft eines Anleihe-Emittenten gibt. Bisher habe man keines gebraucht, weil das Unternehmen sich selten Geld am Anleihemarkt besorgt habe, sagte Finanzvorstand Harm Ohlmeyer. Nun strebe Adidas aber ein solches Rating an. Der 15 Monate laufende Kredit solle so schnell wie möglich abgelöst werden - “am besten, indem das Geschäft anzieht”, sagte Vorstandschef Rorsted.

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