September 14, 2014 / 3:48 PM / 6 years ago

Seehofer sieht AfD mindestens bis 2017 als politische Kraft

Members of Alternative for Germany (AfD) party adjust a placard reading 'Courage For Truth' in Potsdam September 14, 2014. Brandenburg state is electing a new regional parliament on Sunday. REUTERS/Hannibal (GERMANY - Tags: POLITICS ELECTIONS)

Berlin (Reuters) - CSU-Chef Horst Seehofer hat die Union gewarnt, auf ein schnelles Verschwinden der AfD zu setzen.

“Wenn die Parteiführung die Kraft hat, die Radikalen auszusortieren, dann wird sich die AfD bis zur Bundestagswahl 2017 nicht von selbst erledigen”, sagte der bayerische Ministerpräsident im Interview mit dem “Focus”. Erneut betonte Seehofer, dass die AFD seiner Meinung nach nicht aus “braunen Dumpfbacken” bestehe, sondern aus “intelligenten Menschen”. Anders als in “Bild”-Zeitung-Interview vor einigen warf er den AfD-Politikern nicht vor, “geschickt mit manchen Sorgen der Bürger (zu) spielen”.

Der Union riet Seehofer nun, sich mit den Themen der AfD zu beschäftigen, aber keine Bündnis mit der Partei einzugehen. “Wir lösen das Problem weder durch Koalitionen noch dadurch, dass wir die AfD als rechtsradikal verteufeln”, sagte er. Die CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt betonte ebenfalls, dass man die AfD nicht am rechten Rand des politischen Spektrums einordnen solle. Sie wolle die AfD “nicht rechts von uns sehen”, sagte sie der “Welt” (Montagausgabe) einem Vorabbericht zufolge. “Die AfD ist eine sehr heterogene Partei. Man kann sie nicht auf ein Rechts-Links-Schema zurückführen.”

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