21. August 2017 / 11:57 / in 3 Monaten

Gauland stellt politische Zukunft von AfD-Chefin Petry in Frage

Berlin (Reuters) - AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland sieht in einer Anklageerhebung gegen Parteichefin Frauke Petry wegen Meineids eine mögliche Belastung im Wahlkampf.

The name tag of top candidate for Germany's upcoming general elections Alexander Gauland from the anti-immigration party Alternative for Germany (AFD) is pictured during a news conference at the AFD party congress in Cologne, Germany April 23, 2017. REUTERS/Wolfgang Rattay

Keinen Handlungsbedarf gebe es, solange nur die Staatsanwaltschaft gegen Petry ermittele, erklärte er am Montag in Berlin. “Erst wenn ein deutsches unabhängiges Gericht ein Hauptverfahren eröffnet, dann muss man neu darüber nachdenken.” Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen Petry wegen mutmaßlicher Falschaussagen unter Eid. Deswegen hat sie die Aufhebung der Immunität der Fraktionsvorsitzenden im sächsischen Landtag beantragt.

Gauland stellte sich indirekt auch gegen den Führungsanspruch Petrys, den sie vor kurzem in einem Interview erneuert hatte. Er könne sich vorstellen, dass es viele Menschen gebe, die eine Partei führen könnten. “Auch bei uns”, betonte Gauland. “Das wird dann auf dem Parteitag Anfang Dezember entschieden.”

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