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Polizei Köln kündigt hartes Vorgehen gegen gewalttätige AfD-Gegner an
20. April 2017 / 08:39 / vor 7 Monaten

Polizei Köln kündigt hartes Vorgehen gegen gewalttätige AfD-Gegner an

Berlin (Reuters) - Die Kölner Polizei hat vor dem AfD-Parteitag am Wochenende in Köln eine harte Linie gegen gewalttätige Gegendemonstranten angekündigt.

“Wir bereiten uns intensiv vor und werden alles daran setzen, Gewalt durch niedrigschwelliges, konsequentes Einschreiten mit starken Kräften frühzeitig zu unterbinden”, erklärte die Polizei am Donnerstag in der Domstadt. Es lägen Erkenntnisse über Mobilisierungen der linken Szene vor, auch über die Grenzen von NRW hinaus. “Die Polizei Köln rechnet damit, dass hierdurch auch gewaltbereite Personen angezogen werden.” Gegen den Parteitag hatten zahlreiche Gruppierungen Gegenveranstaltungen angekündigt. Unter anderem soll den AfD-Delegierten der Zugang zum Tagungshotel versperrt werden.

Zu möglichen Blockaden erklärte die Polizei, diese könnten zulässig sein, wenn sie angemeldet und nur symbolisch seien. Versuche, den Parteitag zu verhindern, werde sie aber unterbinden. Außerdem gelte bei den Demonstrationen ein Vermummungsverbot. Für das Wochenende rechnet die Polizei mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Millionenstadt. Über der Innenstadt wurde außerdem eine Flugverbotszone eingerichtet. Die Polizei rechnet mit etwa 50.000 Gegendemonstranten.

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