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Unternehmensnachrichten

Aixtron verprellt Anleger mit niedrigerem Umsatzziel

The logo of Aixtron SE is pictured on the roof of the German chip equipment maker's headquarters in Herzogenrath near the western German city of Aachen, October 25, 2016. Fujian Grand Chip Investment Fund LP (FGC), a Chinese company bidding to buy Aixtron in a 670 million euro ($728 million) deal, said on Tuesday it may push ahead with its takeover plans even though the Germany government unexpectedly withdraws approval of the deal. REUTERS/Wolfgang Rattay

Düsseldorf (Reuters) - Der Chipanlagenbauer Aixtron traut sich bei der Umsatzentwicklung in diesem Jahr weniger zu als bisher geplant.

Der Vorstand kappte am Donnerstag seine Prognose und peilt nun Erlöse in einer Spanne von 260 bis 280 Millionen Euro an statt bis zu 300 Millionen. Das kam an der Börse nicht gut an, obwohl die Firma im dritten Quartal zulegte: Anleger warfen die Papiere aus dem Depot und sorgten damit für einen Kursrutsch um bis zu 15,9 Prozent auf 9,17 Euro. Damit notierten sie so tief wie seit viereinhalb Monaten nicht mehr.

Die Umsätze im dritten Quartal hätten etwas unter den durchschnittlichen Erwartungen gelegen, fasste Olivia Honychurch vom Analysehaus Liberum zusammen. Zudem sei die Umsatzprognose für das Gesamtjahr leicht abgeschwächt worden.

Im Zeitraum Juli bis September verbuchte Aixtron dank der anhaltend hohen Nachfrage etwa nach Lasertechnik für optische Datenübertragung und 3D-Sensorik ein Umsatzplus von 14 Prozent auf 64,1 Millionen Euro, wie der Konzern mitteilte. Der Auftragseingang kletterte um zwei Prozent auf 70,8 Millionen. Das operative Ergebnis (Ebit) erreichte 8,2 (Vorjahr: 3,3) Millionen Euro. Kumuliert ergab sich in den ersten neun Monaten ein Anstieg der Bestellungen um 39 Prozent auf 209,3 Millionen Euro. Wegen der Schwäche im ersten Halbjahr lag der Umsatz Ende September mit 161,1 Millionen Euro 15 Prozent unter dem Vorjahreswert, das Ebit mit 10,3 Millionen um knapp 60 Prozent.

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