June 4, 2012 / 8:04 AM / 7 years ago

Dax setzt Talfahrt fort - Weltkonjunktur und Euro-Krise im Blick

A trader reacts at his desk in front of the DAX board at the Frankfurt stock exchange May 7, 2012. Euro zone blue chips turned positive by mid-session on Monday, bouncing back from oversold territory after a knee-jerk reaction to French and German elections results sent the market to 4-1/2 month lows in early trade.The index had opened sharply lower after elections in Greece and France, which reflected public anger over austerity measures and cast doubt on the euro zone's ability to resolve its debt crisis. REUTERS/Alex Domanski (GERMANY - Tags: BUSINESS)

Frankfurt (Reuters) - Die Angst vor einer deutlichen Abkühlung der Weltkonjunktur hat den Dax am Montag abrutschen lassen.

Der Leitindex rutschte am Montag erstmals seit Anfang Januar wieder unter die 6000-Punkte-Marke. Er fiel um bis zu 1,6 Prozent auf 5953 Zähler. Laut Händlern wirkten vor allem die enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag noch nach. Auch chinesische Konjunkturdaten dämpften die Kauflaune. Das Wachstum im Dienstleistungssektor hat sich nach offiziellen Daten den zweiten Monat in Folge verlangsamt.

Die Entwicklungen in Spanien behielten die Investoren ebenfalls im Blick. Laut “Spiegel” wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble Spanien dazu bringen, Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds zu beantragen. Nach Einschätzung der beiden sei die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone nicht in der Lage, die Schieflage der Banken zu beheben. Insgesamt dürften die Umsätze an den Börsen heute und morgen jedoch relativ gering bleiben: Die britischen Investoren feiern das Thronjubiläum der Queen.

Mit zu den größten Verlierern zählten Volkswagen mit einem Abschlag von 2,5 Prozent. Bei Europas größtem Autobauer werden rund 30 Spitzenmanager neu in Stellung gebracht, um VW bis 2018 an die Weltspitze zu katapultieren. “Die endgültige Bekanntgabe der geplanten Änderungen entsprechen größtenteils den bereits am Freitag von der Presse verlautbarten Plänen und stellen somit keine Überraschung dar”, schrieb DZ-Bank-Analyst Michael Punzet in einem Kommentar. Die Papiere der der Deutschen Börse verbilligten sich um gut ein Prozent. Die Papiere fallen zum 18. Juni aus dem EuroStoxx50.

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