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Unternehmensnachrichten

Verdi ruft während Schnäppchen-Jagd bei Amazon zu Streiks auf

The logo of Amazon is seen at the company logistics center in Lauwin-Planque, northern France, April 22, 2020 after Amazon extended the closure of its French warehouses until April 25 included, following dispute with unions over health protection measures amid the coronavirus disease (COVID-19) outbreak. REUTERS/Pascal Rossignol

Düsseldorf (Reuters) - Beschäftigte an mehreren Amazon-Standorten in Deutschland haben nach einem Aufruf der Gewerkschaft Verdi am Dienstag die Arbeit niedergelegt.

Verdi hatte Mitarbeiter in sieben Verteilzentren des US-Riesen zu zweitägigen Protesten während der Schnäppchen-Aktion “Prime Day” aufgerufen. Die Jagd nach billigen Angeboten müsse beim Gehalt der Mitarbeiter aufhören, erklärte Verdi.

Der Tarifstreit zwischen dem Online-Händler und der Gewerkschaft schwelt schon seit Jahren. Verdi fordert für die Mitarbeiter in den deutschen Amazon-Versandzentren tarifliche Regelungen, wie sie im Einzel- und Versandhandel üblich sind. Amazon nimmt indes Vereinbarungen der Logistikbranche als Maßstab, in der weniger bezahlt wird. Amazon biete “exzellente Löhne”, betonte ein Konzern-Sprecher: “Das Lohnpaket samt der Zusatzleistungen und unsere Arbeitsbedingungen bestehen auch im Vergleich mit anderen wichtigen Arbeitgebern.” Ein Großteil der Beschäftigten arbeite trotz des Aufrufs zu Protesten “völlig normal”, betonte er.

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