December 20, 2018 / 9:56 AM / 8 months ago

Datenleck bei Alexa-Sprachaufzeichungen

David VanderWaal, VP of marketing for LG Electronics USA (L), listens to Mike George, VP Alexa, Echo and Appstore for Amazon, talking about their companies' partnership during the LG press conference at CES in Las Vegas, U.S., January 4, 2017. REUTERS/Rick Wilking

Düsseldorf (Reuters) - Der Internet-Konzern Amazon hat ein Datenleck bei seinem digitalen Sprachassistenten Alexa bestätigt.

“Dieser unglückliche Fall war die Folge eines menschlichen Fehlers und ein isolierter Einzelfall”, erklärte der Konzern am Donnerstag. Das Problem sei mit den beiden beteiligten Kunden geklärt und Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Prozesse ergriffen worden. “Wir standen auch vorsorglich in Kontakt mit den zuständigen Behörden.”

Das Computermagazin “c’t” hatte zuvor berichtet, dass 1700 Alexa-Sprachaufzeichnungen von Amazon an einen Unbefugten versendet worden seien. Ein Kunde habe gemäß seines Rechts auf Selbstauskunft seine Sprachaufzeichnungen abgerufen und nicht nur seine, sondern auch die aus einer anderen Wohnung erhalten. Nachdem er Amazon über die Panne informiert habe, hätte der Konzern die Daten zwar gelöscht, den betreffenden Nutzer aber nicht informiert.

Datenschützer kritisieren seit längerem den fraglichen Umgang von Daten, die von Alexa, Apples Siri, Google Home und anderen Sprachaufzeichnern gesammelt werden.

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