September 24, 2019 / 2:30 PM / in a month

Brasiliens Präsident weist Vorwürfe der Amazonas-Zerstörung zurück

Brazil's President Jair Bolsonaro addresses the 74th session of the United Nations General Assembly at U.N. headquarters in New York City, New York, U.S., September 24, 2019. REUTERS/Lucas Jackson

New York (Reuters) - Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat internationale Vorwürfe einer bewussten Schädigung des Amazonas-Regenwaldes zurückgewiesen.

“Der Amazonas wird nicht zerstört”, sagte Bolsonaro am Dienstag in der UN-Vollversammlung in New York. Er warf westlichen Medien eine falsche Berichterstattung vor und griff Frankreichs Präsident Emmanuel Macron an. Frankreich fordere Sanktionen gegen Brasilien, ohne mit der Regierung überhaupt zu sprechen. Macron hatte gesagt, dass der Regenwald Menschheitserbe sei und deshalb die internationale Gemeinschaft auf die Brandrodungen reagieren müsse. Bolsonaro betonte erneut, dass Brasilien die nationale Souveränität “heilig” sei.

Im übrigen würden Länder wie Deutschland oder Frankreich 50 Prozent ihrer Fläche für Landwirtschaft nutzen, Brasilien dagegen nur acht Prozent, sagte Bolsonaro. Er sprach kritischen Führern der indigenen Bevölkerung zudem das Recht ab, für alle Ureinwohner des Landes zu sprechen. Einige ließen sich von “ausländischen Regierungen” benutzen, um deren Interessen im Amazonas-Gebiet zu verfolgen. Umweltschützer beklagen eine systematische Zerstörung des Regenwaldes in Brasilien durch Brandrodungen, um Flächen für die landwirtschaftliche Nutzung zu gewinnen.

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