April 24, 2018 / 3:29 PM / 7 months ago

Kauder - Antisemitismus in Moscheen unterbinden

The Nuur-Moschee mosque is pictured in Frankfurt, Germany, June 7, 2017. REUTERS/Ralph Orlowski

Berlin (Reuters) - Im Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland fordert Unions-Fraktionschef Volker Kauder eine bessere Kontrolle von Moscheen.

Noch immer werde in muslimischen Gotteshäusern zum Freitagsgebet auf die Situation im Nahen Osten hingewiesen, und es werde über Juden entsprechend geredet, sagte Kauder am Dienstag in Berlin. Er begrüße, dass sich muslimische Verbände gegen Antisemitismus zu Wort gemeldet hätten. Man werde jetzt mal sehen, ob sie “die Sache in den Griff kriegen”. Kauder fügte hinzu: “Und natürlich erwarte ich auch von unserem Staat, dass er so etwas in Moscheen unterbindet.”

Es sei ein “unsäglicher Zustand”, dass es in Deutschland verbale wie tatsächliche Angriffe gegen Juden gebe, sagte Kauder. Am Mittwoch werde er an der Demonstration “Berlin trägt Kippa” teilnehmen, um seine Solidarität zu zeigen. Viel intensiver als bisher müsse man sich an Schulen mit Rassismus und Antisemitismus auseinandersetzen. Lehrer müssten dazu in die Lage versetzt und unterstützt werden. Auch müssten Lehrmaterialien zur Verfügung gestellt werden. Für alle Schüler müsse gelten, dass es für Antisemitismus und Rassismus keine Toleranz gebe. “Wer in diesem Land leben will, muss dies akzeptieren, dass bei uns niemand wegen seiner Religion, seiner Hautfarbe, attackiert wird.”

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