July 13, 2018 / 10:21 AM / 5 months ago

Arbeitsagentur sieht keinen umfassenden Fachkräftemangel

The logo German National Agency for Employment (Agentur fur Arbeit) is seen at the joint German-French job center office in Kehl, Germany, on the French-German border near Strasbourg, November 13, 2014. The center, the first of its kind, joining French and German Employment Agencies, was inaugurated in February 2013 and is due to facilitate the search for jobs for German and French unemployed persons in both countries. REUTERS/Vincent Kessler (GERMANY - Tags: POLITICS BUSINESS EMPLOYMENT)

Berlin (Reuters) - Trotz zunehmender Schwierigkeiten vieler Betriebe bei der Suche nach neuen Mitarbeitern sieht die Bundesagentur für Arbeit (BA) keinen umfassenden Fachkräftemangel.

“Vielmehr zeigen sich in einigen Berufen und Regionen spürbare Probleme bei der Besetzung von offenen Stellen”, heißt es in dem halbjährlichen Bericht zu Engpässen am Arbeitsmarkt. Laut der am Freitag veröffentlichten Analyse herrscht ein Fachkräftemangel in einzelnen technischen Berufsfeldern, in Bauberufen sowie in einigen Gesundheits- und Pflegeberufen. Mehrere Berufe in der Ver- und Entsorgung, aber auch in der Softwareentwicklung und Steuerberatung wurden neu als Tätigkeiten mit Engpässen beim Arbeitskräfteangebot eingestuft.

Insgesamt stehen nun 61 Berufe und Untergruppen auf der Liste bundesweiter Mangelberufe. Das sind 14 mehr als noch vor einem halben Jahr. Im Vergleich zum Bericht Ende 2017 “hat sich die Engpass-Situation weiter angespannt”, heißt es. Spitzenreiter ist die Altenpflege. Für 100 freie Stellen gibt es dort rechnerisch 27 arbeitslose Fachkräfte. Auf bundesweit 11.300 Stellen kommen rund 3000 Arbeitslose. Freie Jobs blieben im Durchschnitt 175 Tage unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Situation weiter verschärft.

Nach einer geeigneten Fachkraft ihrer Branche müssen Betriebe länger suchen als bisher. Im Durchschnitt blieben freie Stellen für Fachleute in allen Berufen zuletzt 107 Tage unbesetzt und damit sieben Tage länger als bei der Analyse vor sechs Monaten. Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt mit Rekordständen bei der Beschäftigung und die hohe Arbeitskräftenachfrage schlügen sich in den Zahlen nieder, heißt es in dem Bericht. Vor allem in Bauberufen habe die boomende Bauwirtschaft zu einem härteren Wettbewerb um Fachkräfte geführt.

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