November 28, 2018 / 10:02 AM / 15 days ago

Konstant hohe Nachfrage der Unternehmen nach Mitarbeitern

The logo German National Agency for Employment (Agentur fur Arbeit) is seen at the joint German-French job center office in Kehl, Germany, on the French-German border near Strasbourg, November 13, 2014. The center, the first of its kind, joining French and German Employment Agencies, was inaugurated in February 2013 and is due to facilitate the search for jobs for German and French unemployed persons in both countries. REUTERS/Vincent Kessler (GERMANY - Tags: POLITICS BUSINESS EMPLOYMENT)

Berlin (Reuters) - Die Nachfrage der Unternehmen nach neuen Mitarbeitern blieb im November auf hohem Niveau stabil. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA) verharrte bei 252 Punkten, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte.

Der Behörde zufolge waren im November in fast allen Branchen mehr freie Arbeitsstellen offen als im Vorjahresmonat. “Besonders stark gestiegen ist der Personalbedarf zum Beispiel im Handel, bei Anbietern qualifizierter Unternehmensdienstleistungen, im Baugewerbe oder bei Energie- und Wasserversorgern.” Dagegen meldeten Verkehrs- und Logistikunternehmen weniger Stellen.

Das Beschäftigungsbarometer des Ifo-Instituts fiel im November um 1,1 auf 103,5 Punkte, den tiefsten Stand seit einem halben Jahr. “Die Zahl der Arbeitnehmer in Deutschland wird weiter wachsen, wenn auch langsamer”, sagte Ifo-Experten Klaus Wohlrabe zu der Umfrage unter 9000 Managern. Besonders die Dienstleister sind zurückhaltender mit Neueinstellungen, vor allem der Bereich Transport und Logistik.

Die BA veröffentlicht an diesem Donnerstag ihren Arbeitsmarktbericht für November. Bereinigt um saisonale Einflüsse dürfte die Zahl der Arbeitslosen um 10.000 sinken, sagen von Reuters befragte Ökonomen voraus. Die deutsche Wirtschaft hat zuletzt geschwächelt: Im dritten Quartal schrumpfte sie erstmals seit dreieinhalb Jahren. Für das Schlussquartal zeichnet sich derzeit kein starkes Comeback ab. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank zuletzt drei Monate in Folge. Das gilt gemeinhin als Signal für eine Trendwende zum Schlechteren.

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