August 24, 2018 / 4:10 PM / 3 months ago

Merkel verteidigt Reise nach Aserbaidschan

German Chancellor Angela Merkel gestures as she meets with students at the university in Tbilisi, Georgia August 24, 2018. REUTERS/Irakli Gedenidze

Eriwan (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Reise nach Aserbaidschan trotz der Einreiseverweigerung für einen Bundestagsabgeordneten verteidigt.

Sie sei zusammen mit dem betroffenen CDU-Abgeordneten Albert Weiler und CDU/CSU-Fraktionsvize Johann Wadephul zu dem Schluss gekommen, dass es nicht sinnvoll sei, deshalb den für Samstag geplanten Besuch in Baku abzusagen, sagte Merkel am Freitag in der armenischen Hauptstadt Eriwan. Konflikte könnten nur gelöst werden, wenn man miteinander rede. “Deshalb ist es aus meiner Sicht richtig, dass diese Reise stattfindet”, sagte Merkel.

Merkel wird Aserbaidschan am Samstag als dritte Station ihrer Südkaukasus-Reise besuchen. Aserbaidschan hatte Weiler die Einreise verweigert, weil er die zwischen Armenien und Aserbaidschan umstrittene Region Bergkarabach 2014 und Anfang 2016 zweimal besucht hatte und jeweils von Armenien aus eingereist war. Er begleitete Merkel auf den Stationen Georgien und Armenien, am Samstag wird ihn Wadephul vertreten. Weiler hatte Reuters gesagt, dass die Kanzlerin ihm zugesagt habe, den Vorfall kritisch bei Präsident Ilham Alijew anzusprechen.

0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below