January 15, 2020 / 5:55 PM / 11 days ago

Sachsens Ministerpräsident hält Wiedereinstieg in Atomkraft für denkbar

Michael Kretschmer swears the oath of office during the inauguration ceremony for Saxony state premier in house of parliament in Dresden, Germany, December 20, 2019. REUTERS/Matthias Rietschel

Berlin (Reuters) - Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer hält einen Wiedereinstieg Deutschlands in die Atomkraft für denkbar.

“Ob das nötig ist, wird davon abhängen, ob die Energiewende klappt, ob die Kosten im Rahmen bleiben und die Versorgungssicherheit gewährleistet ist”, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Donnerstagausgabe). “Es ist eine Frage, die in zehn oder 15 Jahren ansteht.”

Damit die Bürger und Politiker aber frei entscheiden könnten, dürfe sich Deutschland nicht komplett aus dem Thema herausziehen. “Kernforschung muss weiter betrieben und gefördert werden. Wir müssen technologieoffen bleiben. Das heißt nicht, dass wir gleich neue Kraftwerke bauen. Aber wir müssen die Kompetenz dafür behalten.”

Derzeit gebe es für die Atomenergie in der deutschen Gesellschaft keine Mehrheit, sagte Kretschmer. Es sei aber richtig, die Frage immer wieder neu zu diskutieren. “Immerhin hätte man mit Atomenergie weniger CO2-Emissionen.”

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