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Wirtschaftsnachrichten

Söder warnt vor Massenarbeitslosigkeit in der Autoindustrie

Bavarian State Prime Minister Markus Soeder reacts during a news conference following a meeting with leaders of the 16 federal states to discuss the country's response following the spread of the coronavirus disease (COVID-19), at the Chancellery in Berlin, Germany August 27, 2020. REUTERS/Michele Tantussi/Pool

Düsseldorf (Reuters) - Vor dem Autogipfel im Kanzleramt hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seine Forderung nach einer finanziellen Unterstützung der Autoindustrie über die Förderung von E-Autos hinaus erneuert und vor Massenarbeitslosigkeit in der deutschen Schlüsselindustrie gewarnt.

“Wir brauchen für den Übergang von sehr, sehr gut hergestellten Autos, die heute viel besser für das Klima übrigens sind, als die, die jetzt auf der Straße sind, eine Lösung”, sagte der CSU-Politiker am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin. “Und wir brauchen auch ein Angebot für hunderttausende von Arbeitsplätzen, die in dem klassischen Bereich arbeiten”. Sonst drohe “nicht nur Kurzarbeit, sondern irgendwann Massenarbeitslosigkeit”.

Zuvor hatte sein Parteikollege, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, im Deutschlandfunk eine Kaufprämie für KfZ mit Verbrennungsmotoren gefordert. “Es stehen viele moderne Fahrzeuge auf Halde. Die müssen vom Hof”, hatte er erklärt und auf den 20-prozentigen Einbruch bei den Autozulassungen im August verwiesen. Politik und Branche wollen am Dienstagabend die Lage der Autoindustrie bei einem Spitzentreffen mit Kanzlerin Angela Merkel erörtern.

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