July 16, 2020 / 8:02 AM / a month ago

Höhere Fallzahlen zu Diesel-Klagen bei Rechtsschutzversicherungen

The VW logo is seen at the site of the first hearing of a consumer group's class action suit on behalf of Volkswagen owners against VW over the diesel emissions cheating scandal, at the Higher Regional Court in Braunschweig, Germany, September 30, 2019. REUTERS/Michele Tantussi

Frankfurt (Reuters) - Fast fünf Jahre nach Auffliegen des Diesel-Abgasbetrugs bei Volkswagen sind die Fallzahlen von klagenden Autobesitzern bei den Rechtsschutzversicherungen gestiegen.

Seit der letzten Zählung im Oktober seien knapp 60.000 Rechtsschutzfälle hinzugekommen, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag mit. Denn zum einen hätten sich viele Diesel-Fahrer doch nicht einer Musterfeststellungsklage angeschlossen. Zum anderen seien Verfahren gegen andere Automobilhersteller wegen vermuteter Abgasmanipulation hinzugekommen. Der GDV nannte die betroffenen Autohersteller nicht. Im ersten Fall handelt es sich um Volkswagen, im zweiten vor allem um Daimlers Pkw-Tochter Mercedes-Benz.

Insgesamt nahmen dem GDV zufolge bisher etwa 247.000 Diesel-Besitzer ihre Rechtsschutzversicherung in Anspruch. Bis Ende Mai gaben die Versicherungen rund 667 Millionen Euro für Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten aus. Der durchschnittliche Streitwert liege bei 24.000 Euro, sodass sich der Streitwert auf fast 5,9 Milliarden Euro summiere.

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