December 27, 2009 / 10:20 AM / 10 years ago

Döpfner: "Tagesschau"-App mit negativen Folgen für Verlage

The Apple iPhone 3GS is shown at the company's retail store in San Francisco, California in this June 19, 2009 file photo. REUTERS/Robert Galbraith/Files

Berlin (Reuters) - Im Streit um eine “Tagesschau”-Applikation für das iPhone von Apple hat Axel Springer vor negativen Folgen des Angebots für deutsche Verlage gewarnt.

“Wenn sich bezahlte Applikationen auf mobilen Geräten nicht durchsetzen, wird dies Tausende Arbeitsplätze in der Verlagsbranche kosten”, sagte Verlagschef Mathias Döpfner dem Magazin “Focus”. Die Springer-Zeitungen “Bild” und “Welt” bieten seit Anfang Dezember eigene Apps gegen eine monatliche Gebühr an. Die ARD hatte kürzlich eine kostenlose „Tagesschau”-App für Apples populäres Mobiltelefon angekündigt.

Die ARD greife “ungehemmt mit Gebührenmitteln in einen kommerziellen Wettbewerb ein”, kritisierte der Medienpolitik-Chef bei RTL, Tobias Schmid, das öffentlich-rechtliche Angebot.

NDR-Sprecher Martin Gartzke verteidigte die neue Applikation. Es handele sich um “kein neues oder geändertes Telemedienangebot im Sinne des Rundfunkstaatsvertrags”, sagte Gartzke dem Magazin. Deswegen müsse sich die ARD diesen Dienst auch nicht extra genehmigen lassen.

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