May 4, 2018 / 5:11 AM / 19 days ago

Starker Euro bremst BASF - Ziele bekräftigt

Mannheim (Reuters) - BASF hat zu Jahresbeginn von einem unerwartet starken Basischemikalien- sowie Öl- und Gasgeschäft profitiert.

Flags of the German chemical company BASF are pictured in Monheim, Germany April 20, 2012. REUTERS/Ina Fassbender/File Photo GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD PACKAGE - SEARCH 'BUSINESS WEEK AHEAD 24 OCT' FOR ALL IMAGES

Gegenwind kommt allerdings vom starken Euro. Der operative Gewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen stieg im ersten Quartal um zwei Prozent auf 2,5 Milliarden Euro, wie BASF am Freitag vor der Hauptversammlung in Mannheim mitteilte. Der Ludwigshafener Chemiekonzern setzte 16,6 Milliarden Euro um, ein Rückgang von einem Prozent. Höhere Verkaufspreise und ein gestiegener Absatz wurden dabei von negativen Währungseffekten völlig aufgezehrt.

Vorstandschef Kurt Bock, der mit Ablauf der Hauptversammlung das Ruder an seinen Vize Martin Brudermüller übergibt, sprach dennoch von einem guten Start in das Jahr. Das erste Quartal sei “erfreulich” verlaufen. Für das Gesamtjahr bekräftigte er die Prognosen. “Dies ist anspruchsvoll, denn 2017 war ein sehr gutes Jahr für BASF.” 2018 soll der Umsatz leicht zulegen. Der bereinigte Betriebsgewinn soll ebenfalls leicht über dem Vorjahresniveau von 8,3 Milliarden Euro liegen, darunter versteht der Vorstand einen Anstieg um bis zu zehn Prozent.

Bock hatte bereits zu Jahresbeginn die Ziele als “sportlich und herausfordernd” bezeichnet. Bei den im vergangenen Jahr schwächelnden Spezialchemikalien hatte er einen deutlichen Ergebnisanstieg in Aussicht gestellt. Für das Basischemiegeschäft, das 2017 ein Rekordergebnis erzielt hatte, hatte er aber wegen zunehmendem Wettbewerbsdruck einen deutlichen Rückgang angekündigt. Im ersten Quartal war davon aber noch nichts zu spüren: Im Basischemiegeschäft legte das Ergebnis überraschend deutlich um fast ein Fünftel zu. Im Geschäftsbereich Functional Materials & Solutions, zu dem etwa das Geschäft mit Katalysatoren, Autolacken, technischen Kunststoffen und Produkten für die Bauindustrie gehört, brach das Ergebnis dagegen um 37 Prozent ein. Auch im Agrarchemiegeschäft musste BASF deutlich Federn lassen.

0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below