July 23, 2019 / 2:18 PM / a month ago

Söder kritisiert Karliczek für Entscheidung zu Batterieforschung in Münster

Markus Soeder, Prime Minister of Bavaria, attends a news conference with Manfred Weber, member of the Bavarian Christian Democrats (CSU) and lead candidate of the European Peoples' Party (EPP) in European parliamentary elections, in Munich, Germany, May 27, 2019. REUTERS/Andreas Gebert

Berlin (Reuters) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat Bundesforschungsministerin Anja Karliczek für ihre Entscheidung in der Batteriezellforschung kritisiert.

Bayern und Baden-Württemberg seien die zwei stärksten Regionen Deutschlands. “Da würde es mehr Sinn machen, man investiert in den Süden, als jetzt an anderer Stelle etwas Neues aufzubauen, was viel Geld kostet und technologisch kaum Anschluss findet”, sagte der CSU-Chef am Dienstag anlässlich einer gemeinsamen Kabinettssitzung mit Baden-Württemberg in Meersburg am Bodensee.

Karliczek hat sich für eine Forschungsfabrik für Batteriezellen in Münster entschieden. Ihr wird vorgeworfen, damit ihren Wahlkreis, der ganz in der Nähe liegt, zu bevorzugen. Die CDU-Politikerin hat dies zurückgewiesen. Auf Antrag von FDP, Grünen und Linken gibt es dazu am Mittwoch eine Sondersitzung des Forschungsausschusses im Bundestag.

Söder sagte, Bayern und Baden-Württemberg wollten ihre Kräfte bündeln. “Wir werden daher in beiden Ländern sowohl Forschungs- als auch Produktionsstandorte im Batteriebereich einrichten.” Beide Länder kritisierten die Wahl für Münster, weil dies kein Automobilstandort sei. Im Süden gebe es dagegen Unternehmen aller Wertschöpfungsstufen.

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