January 10, 2018 / 5:28 PM / 4 months ago

Umfrage sieht CSU in Bayern bei 40 Prozent - Söder beliebter als Seehofer

München (Reuters) - Die CSU bleibt von einem Erhalt ihrer absoluten Mehrheit in Bayern einer Umfrage zufolge weit entfernt.

Outgoing Bavarian State Premier and head of the Christian Social Union (CSU) Horst Seehofer and Markus Soeder react after Soeder was nominted as candidate for new Bavarian State Premier, during the Christian Social Union (CSU) party congress in Nuremberg, Germany, December 16, 2017. REUTERS/Michaela Rehle

Wenn am kommenden Sonntag Landtagswahl wäre, käme die CSU auf 40 Prozent der Stimmen, ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage von Infratest Dimap für den Bayerischen Rundfunk. Das sind fünf Punkte weniger als bei der gleichen Umfrage vor einem Jahr und 7,7 Punkte weniger als bei der vergangenen Landtagswahl. Andere Umfragen hatten die CSU zuletzt ebenfalls bei 40 Prozent oder knapp darunter gesehen.

Die Zahl der Parteien im Landtag würde der BR-Umfrage zufolge von bisher vier auf fünf bis sechs steigen. Die AfD könnte mit zehn Prozent der Stimmen erstmals ins bayerische Parlament einziehen. Der FDP, die seit der Wahl vor fünf Jahren nicht mehr im Landtag vertreten ist, könnte mit rund fünf Prozent ein Wiedereinzug knapp gelingen. Die SPD wird in der Wählergunst bei 16 Prozent gesehen, die Grünen bei 14 Prozent und die Freien Wähler bei sieben Prozent.

Der designierte Ministerpräsident und CSU-Spitzenkandidat Markus Söder übertrifft den Amtsinhaber und CSU-Chef Horst Seehofer mittlerweile an Popularität. Der Umfrage zufolge rechnen 59 Prozent der Wahlberechtigten und 82 Prozent der CSU-Anhänger damit, dass Söder ein guter Regierungschef sein werde. Seehofer wurde von 54 Prozent aller Befragten und von 81 Prozent der CSU-Anhänger als guter Ministerpräsident bewertet.

Infratest Dimap befragte vom 3. bis 8. Januar 1002 Wahlberechtigte in Bayern. Seehofer, der im Dezember als Parteichef wiedergewählt wurde, will das Amt des Regierungschefs bis Ende März an Söder übergeben. Der neue Landtag soll am 14. Oktober gewählt werden.

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