August 8, 2018 / 6:13 AM / 12 days ago

DIHK kritisiert Verschärfung der Regeln für Firmenübernahmen

Berlin (Reuters) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat die von der Bundesregierung geplante Verschärfung der Regeln für Firmenübernahmen kritisiert.

Eric Schweitzer President of DIHK, Dieter Kempf, Federation of German Industries (BDI), Chancellor Angela Merkel, Juergen Heraeus B20 Chairman and Ingo Kramer from Confederation of German Employers (BDA) pose for a photograph prior to the Business 20 dialogue event in Berlin, Germany, May 3, 2017. REUTERS/Fabrizio Bensch

“Es ist nachvollziehbar und wichtig, dass die Regierung prüft, ob öffentliche Sicherheit und Ordnung im Zuge von Übernahmen gefährdet sein könnten”, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe laut Vorabbericht). Grundsätzlich könnten und sollten deutsche Unternehmen, insbesondere der Mittelstand, aber frei über den Verkauf von Firmenanteilen entscheiden. “Eine Verschärfung könnte ausländische Investoren abschrecken und uns zugleich Hürden in anderen Ländern aufbauen”, sagte Wansleben. Wichtig wäre es, dass sich die Bundesregierung und die EU weltweit für offene Märkte und wirtschaftliche Gleichbehandlung einsetzten – “auch und gerade gegenüber China.”

Die Bundesregierung will künftig schon kleinere Beteiligungen ausländischer Investoren an deutschen Unternehmen auf eine mögliche Gefährdung von Sicherheitsinteressen abklopfen. Die Prüfung soll bereits bei einem geplanten Anteilspaket von 15 Prozent erfolgen können. Bislang liegt der Schwellenwert bei 25 Prozent.

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