May 15, 2020 / 9:08 AM / 16 days ago

DIHK nach Konjunktureinbruch - Firmen brauchen weitere Staatshilfen

New 100 and 200 euro banknotes are displayed in Vienna, Austria, September 17, 2018. REUTERS/Heinz-Peter Bader

Berlin (Reuters) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) pocht nach dem Konjunktureinbruch im ersten Quartal auf zusätzliche Staatshilfen.

“Daher sind jetzt weitere Impulse erforderlich, die möglichst vielen Betrieben in der Breite wieder mehr wirtschaftliche Chancen eröffnen”, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am Freitag. “Eine Erweiterung der Möglichkeiten, aktuelle Verluste kurzfristig steuerlich zu berücksichtigen, würde den Unternehmen die dringend benötigte Liquidität verschaffen. Denn Steuerrückzahlungen der Finanzämter könnten die Betriebe sofort in den Restart investieren.”

Das Bruttoinlandsprodukt ist zu Jahresbeginn 2020 um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal eingebrochen. Ökonomen rechnen wegen der Coronavirus-Pandemie im zweiten Quartal mit noch wesentlich schwächeren Daten. Deswegen will die Bundesregierung im Juni ein Konjunkturpaket verabschieden, um wieder für mehr Schwung zu sorgen. Die Details sind jedoch innerhalb der großen Koalition umstritten.

“Nach unserer jüngsten Blitzumfrage rechnen 80 Prozent der Firmen für das Jahr 2020 mit Umsatzrückgängen”, ergänzte Wansleben. “Mehr als ein Drittel der Unternehmen erwartet frühestens 2021 die Rückkehr zu Vor-Corona-Zeiten.”

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