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Inlandsnachrichten

Bargeldloses Bezahlen schon vor der Corona-Krise auf dem Vormarsch

Bank debit and credit cards are photographed in this illustration picture at an office in Frankfurt, Germany, March 17, 2016. REUTERS/Kai Pfaffenbach

Frankfurt (Reuters) - Schon vor der Corona-Krise wurde bei den Deutschen das Zahlen ohne Scheine und Münzen beliebter.

Insgesamt wurden 2019 rund 24 Milliarden bargeldlose Zahlungen im Gesamtwert von zusammen 61 Billionen Euro abgewickelt, wie aus neuen Statistiken der Bundesbank am Freitag hervorgeht. Das entspricht einer anzahlmäßigen Steigerung zum Vorjahr um sieben Prozent. Am kräftigsten nahmen die Zahlungen per Karte zu: Hier lag das Plus bei rund 19 Prozent auf 6,3 Milliarden. Besonders beliebt war hierbei die EC-Karte mit einem Anstieg der Nutzung um 20 Prozent.

Auch im gesamten Euro-Raum ist diese Entwicklung feststellbar. Nach Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) wurden 2019 im Währungsgebiet 98 Milliarden Zahlungen im Gesamtwert von 162,1 Billionen Euro ohne Euro-Scheine und Münzen abgewickelt - eine Zunahme zum Vorjahr um 8,1 Prozent. Mit 48 Prozent waren davon rund die Hälfte Zahlungen per Karte. Überweisungen machten 23 Prozent aus, Lastschriften 22 Prozent.

Bargeldloses Bezahlen beim Einkauf setzt sich schon seit einigen Jahren in Europa immer mehr durch. Das trifft auch auf Deutschland zu, auch wenn Bargeld hierzulande immer noch einen sehr hohen Stellenwert hat. Die Corona-Pandemie hat dem bargeldlosen Bezahlen beim Einkauf zuletzt einen weiteren Schub gegeben. Denn an der Kasse zücken mittlerweile viele Kunden auch aus Hygienegründen lieber ihre EC-Karte. Bei kleinen Beträgen brauchen sie oft nur ihre Karte an das entsprechende Gerät halten, ohne eine PIN eingeben zu müssen.

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