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Inlandsnachrichten

Bundeswehr soll bei Zwischenlagerung von Impfstoff helfen

Soldiers of the German armed forces Bundeswehr build tents to be used as a testing site for the coronavirus disease (COVID-19) in Landau an der Isar, as the spread of the disease continues, in Germany, July 29, 2020. REUTERS/Michael Dalder

Berlin (Reuters) - Das Bundesgesundheitsministerium hat die Bundeswehr um Hilfe bei der Zwischenlagerung von Corona-Impfstoffen gebeten.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin bestätigte eine entsprechende Anfrage am Dienstag. “Wir haben neben der bisherigen Amtshilfe durch helfende Hände und in den Gesundheitsämtern schon seit Beginn der Pandemie auch logistisch unterstützt, indem wir beispielsweise geschützte Lagerflächen in unseren Kasernen etwa für Schutzmasken und Sanitätsmaterial bereitgestellt haben”, sagte er. “Das würden wir in diesem Fall auch tun. Wir befinden uns derzeit im Abstimmungsprozess mit dem Bundesgesundheitsministerium.”

Aktuell unterstützen bereits mehr als 6000 Soldaten die Behörden im Kampf gegen die Pandemie. Die meisten von ihnen sind zur Kontaktverfolgung in den Gesundheitsämtern eingesetzt.

Das Mainzer Biotechunternehmen BioNTech und sein Partner Pfizer hatten am Montag positive Studienergebnisse für ihren Corona-Impfstoff verkündet, weltweit der erste Erfolg bei einer Studie der letzten Phase, die für die Zulassung entscheidend ist und an tausenden Probanden durchgeführt wird. Noch in diesem Monat wollen die Partner in den USA eine Notfallgenehmigung für das Mittel beantragen. BioNTech und Pfizer erwarten, in diesem Jahr weltweit bis zu 50 Millionen Impfstoffdosen auszuliefern und im kommenden Jahr bis zu 1,3 Milliarden Dosen.

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