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Inlandsnachrichten

Kramp-Karrenbauer - Bundeswehr soll in Jordanien bleiben

German Defense Minister Annegret Kramp-Karrenbauer listens to a special address by German Chancellor Angela Merkel at the 50th World Economic Forum (WEF) annual meeting in Davos, Switzerland, January 23, 2020. REUTERS/Denis Balibouse

Berlin (Reuters) - Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich für einen Verbleib der Bundeswehr in Jordanien ausgesprochen.

“Wenn wir dabei bleiben, dass unsere Soldaten am Boden in Irak sind, müssen wir Fähigkeiten in Jordanien aufrechterhalten im Interesse unserer Truppen”, sagte die CDU-Chefin am Mittwoch im Bundestag. Ende März läuft das Bundeswehr-Mandat für den Einsatz in Jordanien aus, von wo die Luftwaffe Aufklärungs- und Betankungsaufgaben für die internationale Allianz gegen die islamistische IS-Miliz in Syrien leistet.

Kramp-Karrenbauer räumte ein, dass man sich in der großen Koalition noch nicht auf eine Verlängerung geeinigt habe. Mit Italien sei man in abschließenden Verhandlungen darüber, ob das Land die Luftaufklärung von Deutschland übernehme. Dennoch plädiere sie dafür, dass die Bundeswehr zumindest einen Teil der Aufgaben weiter leiste - schon mit Blick auf eine möglicherweise nötige Evakuierung von Soldaten aus dem Irak. “Wichtig ist für mich, dass wir mit einem Fußabdruck in Jordanien blieben”, sagte sie. Sowohl Kramp-Karrenbauer als auch Außenminister Heiko Maas (SPD) hatten sich dafür ausgesprochen, dass die Bundeswehr ihre Ausbildungstätigkeiten in Irak fortsetzt.

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