November 29, 2018 / 4:50 PM / 12 days ago

Kramp-Karrenbauer baut Vorsprung bei CDU-Anhängern aus

Christian Democratic Union (CDU) candidate for the party chair Annegret Kramp-Karrenbauer delivers a speech at a regional conference in Duesseldorf, Germany, November 28, 2018. REUTERS/Thilo Schmuelgen

Berlin (Reuters) - Im Endspurt um den CDU-Vorsitz baut Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Vorsprung bei den Parteianhängern aus.

Für sie würden sich 48 Prozent der CDU-Anhänger entscheiden, wie aus dem am Freitag veröffentlichten DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin hervorgeht. Im Vergleich zu Mitte November kann sie damit um zwei Prozentpunkte zulegen. Für den früheren Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz stimmten 35 Prozent und für den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zwei Prozent. Merz gewinnt vier Prozentpunkte hinzu, Spahn verliert zehn Punkte.

Bei einem Parteitag in zwei Wochen in Hamburg wählt die CDU nach dem Rückzug von Angela Merkel eine neue Parteispitze. Mit einer letzten Regionalkonferenz am (heutigen) Freitag in Berlin endet die Vorstellungstour der drei aussichtsreichsten Kandidaten bei den Delegierten und CDU-Parteimitgliedern.

Ginge es bei der Wahl nach dem Willen aller Bundesbürger, fiele das Ergebnis ähnlich aus wie in der CDU-Anhängerschaft: 39 Prozent trauen der Generalsekretärin am ehesten zu, die CDU zu führen, 26 Prozent setzen auf Merz, neun Prozent auf Spahn. Bei der Mehrheit der Bürger kommt der Kandidatenwettlauf gut an: 55 Prozent sind der Ansicht, dass dieser dem Ansehen der CDU eher nutzt. 29 Prozent sehen darin eher Schaden für die Partei.

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 28 Prozent der Wählerstimmen. Für die SPD würden sich 14 Prozent entscheiden, für die AfD 15 Prozent. Die FDP würden neun Prozent wählen, die Linke acht Prozent und die Grünen 21 Prozent. Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 15. November kann die Union damit zwei Prozentpunkte zulegen, AfD und FDP gewinnen jeweils einen Punkt. Die Linke verliert einen Zähler, die Grünen zwei. Der Anteil für die SPD bleibt unverändert. Befragt wurden vom 27. bis 28. November 1.052 Wahlberechtigte.

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