February 27, 2020 / 1:07 PM / a month ago

Baden-Württembergs CDU-Spitzenkandidatin für Merz als Parteichef

Two logos of Germany's Christian Democratic Union (CDU) party are placed on a table at the headquarter of the Aachen CDU before a news conference of Armin Laschet, state premier of Germany's most populous federal state of North-Rhine Westphalia in Aachen, Germany February 10, 2020. After Annegret Kramp-Karrenbauer, leader of Angela Merkel's CDU, said she won't run for chancellor, Laschet, the chairman of North-Rhine Westphalia's CDU became one of those spoken of as an alternative for the position. REUTERS/Wolfgang Rattay REFILE - CORRECTING DECADE

Berlin (Reuters) - Die Spitzenkandidatin der CDU-Baden-Württemberg, Susanne Eisenmann, will für Friedrich Merz als neuen Parteichef stimmen.

“Uns als CDU muss es gelingen, wieder erkennbar zu machen, wofür die CDU in ihrer Breite steht. Ich bin überzeugt, dass dies mit Friedrich Merz noch besser gelingen kann als mit Armin Laschet”, sagte die baden-württembergische Kultusministerin am Donnerstag zu Reuters. Sie traue dem Ex-Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag auch uneingeschränkt zu, “dass er seine Antennen an der heutigen Zeit ausrichtet – zum Beispiel hinsichtlich einer veränderten Gesellschaft oder der inhaltlichen Angebote auch für Wählerinnen”. Damit tritt sie Kritik entgegen, dass Merz für Wähler außerhalb der CDU-Kernklientel nicht attraktiv sei.

Allerdings deutete Eisenmann an, dass Merz für sie nur die zweitbeste Lösung ist. Sie hätte sich einen Generationswechsel vorstellen können, “was sicher mit der Person Jens Spahn am deutlichsten verbunden gewesen wäre”, sagte sie. Bundesgesundheitsminister Spahn habe aber entschieden, sich nicht um den CDU-Vorsitz zu bewerben. Spahn wiederum unterstützt den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet. Eisenmann tritt als CDU-Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl im März 2021 an. Die CDU-Baden-Württemberg ist nach Nordrhein-Westfalen der zweitgrößte Landesverband. Auch der Landesvorsitzende Thomas Strobl hat sich für Merz ausgesprochen.

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