November 5, 2018 / 8:25 AM / 12 days ago

Klöckner - CDU soll weder nach links noch nach rechts rücken

German Agriculture Minister Julia Kloeckner arrives for the Christian Democratic Union (CDU) board meeting in Berlin, Germany November 4, 2018. REUTERS/Michele Tantussi

Berlin (Reuters) - Die CDU-Vize-Chefin Julia Klöckner hat nach der Rückzugsankündigung von Parteichefin Angela Merkel vor einer Richtungsdebatte bei den Christdemokraten gewarnt.

“Die CDU muss weder nach rechts rücken oder nach links rücken, sondern breiter werden”, sagte Klöckner am Montag im ZDF. Ihre Partei müsse die CDU die verschiedenen Flügel integrieren. Die CDU stehe mit der Neuwahl eines oder einer Vorsitzenden aber vor einer “historischen Zäsur”. Dass es angesichts von zwölf Kandidaten viel Bewegung gebe, sei normal. Klöckner wollte keine Präferenz äußern. Der gegenwärtige Wettstreit sei sehr belebend. Klöckner unterstrich, die CDU sei keine Klientel-Partei. Sie wolle vielmehr als Volkspartei eine Politik für das ganze Land machen.

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