February 27, 2018 / 7:58 AM / 6 months ago

Sachsens Regierungschef setzt bei Ost-Anliegen auf Merkel

Berlin (Reuters) - Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer setzt bei der Vertretung der Interessen Ostdeutschlands in der neuen Regierung auf Kanzlerin Angela Merkel persönlich.

“Wir haben die Bundeskanzlerin immer an unserer Seite gehabt, wenn es darum ging, Projekte für die neuen Länder durchzusetzen. Das wird jetzt auch nicht anders sein”, sagte der CDU-Politiker am Dienstag im ZDF. Er bedauerte allerdings, dass es vonseiten der Union im nächsten Kabinett keinen ostdeutschen Minister mehr geben wird. Dennoch lobte er die CDU-Ministerliste. “Ich finde schon, dass die Kanzlerin das mit großer Kraft gemacht hat.” Nun gelte es, in Regierung und CDU einen Aufbruch zu schaffen. Das müsse sich auch in der Debatte um das neue CDU-Grundsatzprogramm ausdrücken.

Kretschmer, in dessen Bundesland die AfD bei der Bundestagswahl stärkste Partei wurde, sieht die CDU auch auf gutem Wege, verloren gegangenes Terrain zurückzuerkämpfen. Das A und O sei, beim Thema Asyl und Flüchtlinge “eine gesellschaftliche Befriedung” zu erreichen, sagte er. Dies sei im Koalitionsvertrag mit der SPD auch schon zu erkennen. Hier sei ein Kurswechsel eingeleitet worden. “Viele Dinge gehen in die richtige Richtung”, sagte er.

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