March 12, 2020 / 11:44 AM / 24 days ago

CDU verschiebt wegen Coronavirus-Krise Wahl von neuem Vorsitz

Two logos of Germany's Christian Democratic Union (CDU) party are placed on a table at the headquarters of the Aachen CDU before a news conference of Armin Laschet, state premier of Germany's most populous federal state of North-Rhine Westphalia in Aachen, Germany February 10, 2020. After Annegret Kramp-Karrenbauer, leader of Angela Merkel's CDU, said she won't run for chancellor, Laschet, the chairman of North-Rhine Westphalia's CDU became one of those spoken of as an alternative for the position. REUTERS/Wolfgang Rattay REFILE - CORRECTING DECADE

Berlin (Reuters) - Die CDU hat den Bundesparteitag am 25. April zur Wahl eines neuen Vorsitzenden wegen der Coronavirus-Krise abgesagt.

Das beschloss der CDU-Bundesvorstand bei einer Telefonkonferenz am Donnerstagnachmittag. Auch der parteiinterne Wahlkampf der drei Kandidaten Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen wurde gestoppt, die geplanten “digitalen Townhalls” nach Angaben aus der CDU vertagt. “Für die CDU gilt immer: erst das Land, dann die Partei. Die Gesundheit der Menschen in unserem Land hat für uns Vorrang vor allem anderen”, hatte zuvor bereits CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer an die CDU-Mitglieder geschrieben.

Zwar sei man noch in laufender Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden in Berlin und die Genehmigung für den Parteitag gelte weiter unter Auflagen, teilte Kramp-Karrenbauer mit. Aber vor dem Hintergrund der aktuellen Prognosen zur weiteren Ausbreitung des Coronavirus werde der bislang geplante CDU-Parteitag am 25. April nicht stattfinden können. Dabei hätte eigentlich ein CDU-Vorsitzender gewählt werden sollen. Wann der Parteitag nachgeholt wird, blieb am Donnerstag offen. Im Dezember findet der reguläre CDU-Bundesparteitag in Stuttgart statt.

Bis Ostern seien zudem alle öffentlichen Veranstaltungen der CDU in und außerhalb des Konrad-Adenauer-Hauses abgesagt, teilte die CDU-Chefin mit. “Wir empfehlen darüber hinaus allen Vereinigungen und allen Parteigliederungen auf Landes- und Kreisebene dringend, die eigenen geplanten Veranstaltungen auf ihre Notwendigkeit hin zu überprüfen, Kontakt mit den zuständigen Gesundheitsbehörden aufzunehmen und Veranstaltungen ggf. abzusagen”, schrieb Kramp-Karrenbauer. Statt dessen soll der digitale Dialog innerhalb der Partei verstärkt werden.

Der Vorsitzende der Seniorenunion, Otto Wulff, kündigte im Bundesvorstand an, alle Veranstaltungen der Seniorenunion bis auf weiteres zu verschieben oder abzusagen. Ältere Menschen gelten beim Coronavirus als besondere Risikogruppe.

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