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Wirtschaftsnachrichten

Maschinenbauer dringen auf EU-China-Abkommen für Investitionsschutz

European Union flags flutter outside the European Commission headquarters in Brussels, Belgium August 21, 2020. REUTERS/Yves Herman

Berlin (Reuters) - Die deutschen Maschinenbauer fordern einen schnellen Abschluss des Investitionsabkommens zwischen der EU und China.

“Gerade in Zeiten des durch die Corona-Pandemie verschärften weltweiten Protektionismus brauchen wir ein positives Signal für den internationalen Handel”, erklärte Ulrich Ackermann, Abteilungsleiter Außenwirtschaft des Branchenverbandes VDMA, am Dienstag mit Hinweis auf das Treffen von Chinas Außenminister Wang Yi mit seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas in Berlin. Das Investitionsabkommen sollte nicht nur den Marktzugang regeln, sondern auch staatliche Subventionen abdecken. “Allerdings hat sich die chinesische Seite auch nach mehr als 30 Verhandlungsrunden noch nicht signifikant bewegt”, kritisierte Ackermann. In Europa wachse daher zurecht die Kritik an der “Hinhaltetaktik Chinas”.

Der VDMA sieht als größtes Problem für die Investitionsgüterindustrie derzeit die fast unmögliche Einreise in China für geschäftliche Aktivitäten. “Die chinesischen Kunden warten händeringend auf Monteure sowie Servicetechniker, und auch Geschäftsverhandlungen können mitunter nicht zu Ende gebracht werden”, führte der VDMA-Experte aus. China müsse Geschäftsreisen so rasch wie möglich wieder zulassen. Im ersten Halbjahr 2020 seien die deutschen Maschinenexporte nach China um 8,3 Prozent gesunken.

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