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Unternehmensnachrichten

Conti-Chef - Ohne Gegensteuern noch viel größere Probleme

Sep 27, 2020; Washington, D.C., USA; A general view of a Continental Tire sign in front of an empty area of stands before the game between the D.C. United and the New England Revolution at Audi Field. Fans were not permitted to attend the game due to the novel coronavirus (COVID-19) pandemic. Mandatory Credit: Scott Taetsch-USA TODAY Sports

Frankfurt (Reuters) - Der Autozulieferer Continental hat die härteren Einsparungen beim Personal mit der rapide verschlechterten wirtschaftlichen Lage begründet.

“Der Zeitdruck resultiert aus wirtschaftlichen Gegebenheiten”, sagte Continental-Chef Elmar Degenhart am Mittwoch. “Wenn wir nicht sofort gegensteuern, bekommen wir noch viel größere Probleme.” Das Umbauprogramm betrifft weltweit 30.000 Beschäftigte bei Continental, davon 13.000 in Deutschland. Arbeitnehmer, für die keine alternative Beschäftigung im Konzern gefunden werden, verlieren ihre Jobs. Die Senkung der Personalkosten sei auch notwendig, um die rekordhohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den Feldern Elektrifizierung oder Digitalisierung von Fahrzeugen nicht kürzen zu müssen, ergänzte Degenhart.

Das Programm soll ab 2023 Einsparungen von einer Milliarde Euro bringen, kostet über einen Zeitraum von zehn Jahren voraussichtlich aber 1,8 Milliarden Euro. Personalchefin Ariane Reinhart erklärte, Continental werde voraussichtlich auch Stellen aus Deutschland nach Osteuropa wegen der niedrigeren Lohnkosten verlagern.

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