August 8, 2019 / 8:23 AM / in 4 months

Conti erwägt Stellenabbau und Produktionsverlagerungen

The logo of Continental AG, a German automotive manufacturing company specialized in tyres, brakes and car safety products is pictured on a rim at the company's stand during the Hannover Fair in Hanover, Germany, April 25, 2016. REUTERS/Wolfgang Rattay

Hamburg (Reuters) - Der Autozulieferer Continental schließt bei der Verschärfung seines Sparkurses Personalabbau und Produktionsverlagerungen nicht aus.

Finanzvorstand Wolfgang Schäfer wollte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch zwar die Größenordnung möglicher Stellenstreichungen nicht beziffern, ließ aber erkennen, dass auch dies ein Thema sei. “Wir sind in der Diskussion darüber.” Er wolle sich aber zu einem möglichen Umfang nicht äußern, “weder ja noch nein”.

Conti bereitet angesichts des Abschwungs in der Automobilindustrie und dem beschleunigten Wandel in die Elektromobilität ein Sparprogramm vor, dessen Details noch mit den Arbeitnehmern abgestimmt werden sollen. Angesichts des Zollstreits zwischen den USA und China und möglicher Handelsbeschränkungen zwischen Amerika und der EU stellen sich die Niedersachsen auch auf eine mögliche Verlagerung von Produktion in Exportmärkte ein. “Wir beobachten eine zunehmende Verlagerung von Exportvolumina aus Deutschland in die Nähe der Märkte der Kunden”, sagte Schäfer. Die Autobauer seien unter den neuen Zolldiskussionen immer mehr veranlasst, ihre Standortstrategie zu überprüfen. “In der Folge würde das auch für uns gelten.”

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