February 12, 2020 / 12:48 PM / in 11 days

Spahn schließt Arzneimittel-Engpässe wegen Coronavirus nicht aus

German Health Minister Jens Spahn of the Christian Democratic Union CDU addresses the media before a party leadership meeting in Berlin, Germany February 7, 2020. REUTERS/Annegret Hilse

Berlin (Reuters) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält Engpässe bei Arzneimitteln wegen Produktionsausfällen in China infolge der Coronavirus-Epidimie für möglich.

Da die Fertigung in China teilweise eingestellt worden sei, könne dies Folgen haben für die Arzneimittelversorgung in Deutschland, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin. Container mit Lieferungen aus China bräuchten etwa vier Wochen bis nach Europa. Daher dürfte in den nächsten zwei, drei Wochen noch Wirkstoffe und Zulieferungen ankommen, die vor der Zuspitzung der Lage in der Volksrepublik abgeschickt worden seien. “Jetzt müssen wir uns auch darauf vorbereiten, wie wir damit umgehen”, sagte Spahn. Dazu bedürfe es europäischer Absprachen.

“Es ist - Stand heute - noch nicht absehbar, ob aus einer regional begrenzten Epidemie in China eine weltweite Pandemie dann wird oder nicht”, betonte der Politiker. Es gebe in China womöglich abseits der offiziellen Statistik Tausende weitere Infizierte, die aber nicht erfasst würden, da sich nur auf Fälle mit symptomatischem Verlauf konzentriert werde. Man müsse sich bestmöglich vorbereiten. “Stand jetzt haben wir 16 infizierte Patienten in Deutschland, die alle auch in Behandlung und isoliert sind und entsprechend begleitet und betreut werden”, sagte der Minister.

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