13. Oktober 2017 / 09:10 / vor 7 Tagen

Mercedes-Rückruf über gut 350.000 Pkw wegen Takata-Airbags

A recalled Takata airbag inflator is shown after it was removed at the AutoNation Honda dealership service department in Miami, Florida, United States on June 25, 2015. REUTERS/Joe Skipper/File Photo

Peking (Reuters) - Daimler muss in China wegen möglicher Probleme mit Airbags des japanischen Herstellers Takata gut 350.000 Fahrzeuge zurückrufen.

Das gab die Qualitätskontrollbehörde in Peking am Freitag bekannt. Rückrufe wegen defekter Takata-Airbags kosteten Daimler im vergangenen Jahr bereits Hunderte Millionen Euro. Fast alle Autobauer waren Kunden bei Takata, die wegen der Kosten für Produktionsfehler in gigantischem Ausmaß mittlerweile pleite sind und vom US-Autozulieferer Key Safety Systems übernommen wurden[nL8N1JN2G6]. Mehr als 100 Millionen Airbags weltweit mussten ausgetauscht werden, davon in den USA über 70 Millionen. Die Gasgeneratoren in den Luftkissen können in Regionen mit feucht-heißem Klima nach längerer Zeit explodieren. Dadurch kamen in den USA und Asien mindestens 17 Autofahrer ums Leben.

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