January 7, 2019 / 5:56 AM / 12 days ago

Digital-Staatsministerin nach Datenklau offen für Gesetzesverschärfung

Dorothee Baer, German Minister of State for Digitalization, attends a Reuters interview in Berlin, Germany, June 7, 2018. Picture taken June 7, 2018. To match special report GERMANY-DIGITAL/GAP REUTERS/Hannibal Hanschke

Berlin (Reuters) - Nach der tagelang unbemerkten Veröffentlichung personenbezogener Daten von Hunderten Politikern und Prominenten im Internet ist die Digital-Staatssekretärin Dorothee Bär offen für Gesetzesverschärfungen.

“Einen derartigen Angriff müssen wir zum Anlass nehmen, sehr genau auszuloten, ob schon alles getan ist, um eine bestmögliche Datensicherheit zu gewährleisten”, sagte die CSU-Politikerin dem “Handelsblatt”. Die Überlegungen müssten daher in alle Richtungen gehen. “Insofern ist es auch legitim zu prüfen, ob Software-Hersteller und Plattformen stärker in die Pflicht genommen werden müssen, um zu mehr Datensicherheit beizutragen.” Ähnlich hatte sich am Wochenende bereits Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) geäußert.

Bär warnte mit Blick auf die IT-Branche, Vertrauen sei schnell verloren und könne nur sehr mühsam wiederaufgebaut werden. “Eine gute Datensicherheit erfordert das Zusammenwirken von allen Seiten. Das betrifft den Staat, die Unternehmen aber auch jede Bürgerin und jeden Bürger”, so die Staatsministerin für Digitalisierung im Kanzleramt.

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