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Unternehmensnachrichten

Pensionslasten verhageln Ergebnis von Fondshaus Deka

Euro currency bills are pictured at the Croatian National Bank in Zagreb, Croatia, May 21, 2019. Picture taken May 21, 2019. REUTERS/Antonio Bronic

Frankfurt (Reuters) - Pensionslasten und eine hohe Vorsorge für Kreditausfälle haben bei der Sparkassen-Fondsgesellschaft Deka ins Kontor geschlagen.

In den ersten neun Monaten brach der Betriebsgewinn (wirtschaftliches Ergebnis) trotz eines florierenden Wertpapiergeschäfts um gut 42 Prozent auf 221,9 Millionen Euro ein, wie die Dekabank am Mittwoch mitteilte. Die Vorsorge für Kreditausfälle in der Corona-Krise belastete das Ergebnis mit 83 Millionen Euro. Verluste bei Pensionsrückstellungen, die wegen der niedrigen Zinsen entstanden, schlugen mit 77 Millionen Euro zu Buche.

Eine konkrete Prognose traut sich Vorstandschef Georg Stocker für 2020 nicht zu. Das Ergebnis werde unter den 434 Millionen Euro des Vorjahres liegen, sagte er lediglich. Dabei brummt das Geschäft mit Fonds und Zertifikaten der Deka dank der niedrigen Zinsen und der kräfigen Erholung der Aktienmärkte nach dem Corona-Schock im Frühjahr so sehr wie selten zuvor. Die Nettovertriebsleistung war mit 25,9 (Vorjahr: elf) Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Das Provisionsergebnis - die wichtigste Einnahmequelle der Fondsgesellschaft - sank dennoch um 1,9 Prozent auf 935,9 Millionen Euro. Grund waren niedrigere Bestandsprovisionen, weil das verwaltete Vermögen nach dem Börsencrash im Frühjahr zwischenzeitlich zurückgegangen war.

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