May 16, 2018 / 1:45 PM / 6 months ago

Aktionäre verweigern Ex-Börsen-Chef Kengeter Entlastung

FILE PHOTO: The German share prize index (DAX) board and the trading room of Frankfurt's stock exchange (Boerse Frankfurt) are photographed with a circular fisheye lens during afternoon trading session in Frankfurt, Germany, February 23, 2016. REUTERS/Kai Pfaffenbach/File Photo GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD

Frankfurt (Reuters) - Die Aktionäre der Deutschen Börse haben dem im vergangenen Jahr über eine Insideraffäre gestolperten Ex-Vorstandschef Carsten Kengeter die Entlastung verweigert.

Bei der Hauptversammlung am Mittwoch in Frankfurt stimmten nur 26,02 Prozent der Anteilseigner dafür, Kengeter zu entlasten, teilte Aufsichtsratschef Joachim Faber mit. Gegen Kengeter laufen weiter Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Insiderhandelsverbot. Eine Nicht-Entlastung hat keine rechtlichen Folgen, gilt jedoch als Misstrauensvotum.

Faber selbst, der sich nach heftiger Kritik an seinem Krisenmanagement in der Causa Kengeter mittelfristig von dem Posten zurückziehen wird, wurde mit einer Quote von 85,55 Prozent entlastet. Er wurde zudem mit 95,22 Prozent der abgegeben Stimmen erneut in das Kontrollgremium gewählt. Der 68-Jährige will wieder für den Vorsitz kandidieren, jedoch nicht die volle Amtszeit von drei Jahren absolvieren. Investoren hatten gefordert, dass er noch maximal ein Jahr im Amt bleibt und für die geordnete Übergabe an einen Nachfolger sorgt.

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